Samstag, Januar 10, 2009

7 Tage Fersehen (1) - Taking LIves

taking lives gesehen mit angelina jolie
- sie ist oft auf dem bildschirm, fällt mir auf
- dabei denkt man garnicht, dass sie ein star ist, weder ist sie eine
grossartige schauspielerin, noch reine projektionsfläche
- weder al pacino noch tom cruise
, der film ist gut photographiert und schlecht geschnittehn, automatisch
denke ich: da haben die produzenten drin rumpepfuscht, als würden nicht
auch einfach regisseure schlechte filme aus sichselbst hervorbringen;
der plot-twister ist durchsichtig, als thriller unspannend -
- und ethan hawke outriert, selten gesehen
und und und.

kino wie ein fernsehfilm.

Donnerstag, Januar 08, 2009

vicky christina usw.

gestern, beim surfen, stolperte ich über die kritikerwertungen von vicky christina barcelona: 3 von vier sternen, vier von fünfen usw.

der film ist altmeisterlich - ob es dafür den punktabzug gibt? abzüge in der haltungsnote, da sich nicht ein weiteres mal neu erfunden, mr.?

ich sitze im kino, sehe den film, und bin fasziniert von der beherrschung, der ökonomie seiner ästhetischen mittel, mit denen der film seine geschichte erzählt
- ein erzähler film
- ein erzählender film
den film erinnere ich in schwaz-weiss.

zwischendurch spitze ich die ohren: etwas in den dialogen, etwas kulturwissenschaftssprech bei vicky, das kann da nur heute sein

man kann romane wie thomas mann schreiben, aber das ist etwas anderes, als das mittelalterliche stationendrama auf neue weise zu gebrauchen, wie brecht (und nicht nur brecht) es tut. und das tut eben auch woody allen: eine alte form auf neue weise zu verwenden, nicht etwas vergangenes wieder zu erschaffen

Mittwoch, Januar 07, 2009

Waltz with Bashir

http://waltzwithbashir.com/

sich doch ins kino aufgemacht
(und doch heisst: trotz schnee + obwohl es zu spät war + obwohl wir so einen schönen abend gehabt hätten - kino ist auch keine sublimation)

anstelle des ästhetischen
(ein grossartiger film, das wäre viele zeilen wert)

und weil es mich, die zeitung lesend, beschäftigte:

wenn also ein solcher film jetzt, 25 jahre nach dem massaker der phalangisten in den palästinensischen flüchtlingslagern, gemacht wird -

25 jahre von jetzt

die ereignisse von jetzt dort dann

überfordert


Sonntag, Januar 04, 2009

Klassentreffen (II)

und allgemeine diskussion über die und um die um dreissig herüber und
herum fragen. LH brachte dann die interessanteste meinung auf:

es sei ja sehr angenehm, in einem lebensalter angelangt zu sein, dass
niemandsmand wäre, nicht codiert, irgendwo zwischen und zwischen,
jedenfalls beruflich. man köne nun mit leuten als kollegen arbeiten, die
etwas jünger und erheblich älter seien, ohne als jung wahrgenommen zu
werden.

Jemand spricht mit sich selbst

- ich fände es schön, mich selber für 14 tage verlassen zu können
- ich lass mich mit mir alleine, komm erstmal zu mir selbst!